Happy New Year

 

Das Ende unserer Tasmanien-Ferien verbringen wir in Richmond, einige Kilometer nördlich von Hobart. Hier sieht alles noch fast so aus wie vor 200 Jahren. Neuere Bauten existieren praktisch keine. Die Ortschaft beheimatet die älteste, funktionstüchtige Brücke Australiens, die erste katholische Kirche des Landes, etc.. Die historischen Gebäude sind entweder bewohnt oder dienen heute als Restaurant, Shop, oder Galerie. Und so hat man die Möglichkeit, in den Gärten der bestens erhaltenen Steingebäude aus der Ära von King George frischen tasmanischen Seafood und köstlichen lokalen Wein zu geniessen.

Das traditionelle Silvesterfeuerwerk verfolgten wir dieses Jahr in Hobart. Zuvor sahen wir dort bereits die Ankunft der Boote, welche am bekannten Sydney to Hobart Yacht Race teilnahmen und dieses trotz Sturm und meterhohen Wellen ohne allzu grossen Schäden überstanden. Da Conny ein Mitglied des lokalen Segelclubs ist und ihr Skipper aus Sydney das Sydney to Hobart Race Committee präsidiert, wurde uns Einblick in die Tätigkeiten der Rennleitung gewährt. Gleichzeitig durften wir das grosse Feuerwerk an Bord des luxuriösen Motorbootes eines australischen Unternehmers bestaunen.

Im Vergleich zu Sydney war Silvester in Hobart klein und beschaulich. Auch wenn sich zum Jahresende ziemlich viele Leute an der Bucht der tasmanischen Hauptstadt versammelten, gab es stets genügend Platz für alle. Und kaum war das Feuerwerk vorbei, machten sich die zurückhaltenden Einwohner des Inselstaates auf den Weg nach Hause. Uns gefiel’s, auch wenn ich den monströsen, glamourösen Jahreswechsel aus Sydney trotzdem irgendwie vermisste.

Nachdem wir uns in Hobart ohne Probleme wieder an den Hotelkomfort gewöhnten, tauschten wir Zimmer und Bett danach wieder mit Zelt und Schlafsack. Auch wenn wir in der ersten Nacht ziemlich erbärmlich froren, genossen wir es trotzdem, in der Natur zu übernachten und direkt an einer wunderschönen Bucht zu erwachen. Wir besuchten Bruny Island, welche nur mit einer Fähre zu erreichen und noch spärlicher als der Rest von Tasmanien besiedelt ist. Wir bestaunten verlassene Traumstrände, beschauliche Buchten, weisse Kängurus und leider auch Schlangen. Diese waren in der Lage, uns auf einer Wanderung durch dichten Wald ohne direkten Blick auf den Boden gehörig zu erschrecken. Schliesslich will man einer der giftigsten Schlangen der Welt nicht unbedingt auf einer einsamen Insel begegnen. Wir waren auf jeden Fall heilfroh, den Wald nach 2.5 Stunden wieder zu verlassen.

Wir wünschen euch alles Gute für das neue Jahr und hoffen, dass ihr eure Wünsche für 2011 erfüllen könnt!

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