Heute vor fünf Jahren – Ankunft in Australien

Heute vor fünf Jahren kamen wir nach einer langen Reise und einem Stopover in Singapur in Down Under an. Wer hätte damals gedacht, dass aus der Stopover-Destination einmal unser Zuhause werden würde.

Welcome to Sydney

3. September 2007 – Hello from Australia

“Wo isch mis Shampoo?” So und ähnlich tönte es heute beim Auspacken der gut 70 kg Gepäck, welche uns seit Freitag morgen begleiteten. Einige Sachen hatten’s nämlich aufgrund der Gewichtslimite nicht mehr in unsere Koffer geschafft und mussten “zu Hause” bleiben. So gestaltete sich unser Auszug aus dem Apartment in Zürich doch noch etwas hektischer als geplant. Am Flughafen durften wir dann bald unsere “engsten Verbündeten” begrüssen. Das flaue Gefühl wurde immer stärker, die Zeit in der Schweiz immer kürzer. Und um die Mittagszeit hiess es dann für alle, endgültig Abschied zu nehmen. Trotz der langen Vorbereitungszeit fiel uns dies allen schwerer als erhofft und der Gang durch die Passkontrolle benötigte viel Überwindung. Und auch als wir im Flugzeug sassen, fühlten wir uns nicht besser – im Gegenteil….

Den Aufenthalt in Singapur verbrachten wir vor allem im kühlen Hotelzimmer, schlafend oder lesend, und versuchten uns vom langen Flug und den chaotischen Gefühlszuständen zu erholen. Am Montag morgen durften wir dann endlich australischen Boden unter die Füsse nehmen: Sydney hatte uns wieder 🙂 Und noch freuten wir uns über die warmen Winter-Temperaturen (über 20 Grad).

Unser temporäres Apartment hatten wir schnell erreicht und mit unserem Hab und Gut ausgestattet. Nach etwas schlafen, shoppen und essen war unser erster Tag schnell zu Ende. So schnell, dass wir fast die wunderschöne Aussicht auf die Harbour Bridge übersahen, welche sich von unserem Balkon* aus eröffnet!

Am zweiten Tag erfuhren wir, dass heizungsverwöhnte Schweizer schnell einmal frieren, wenn die Temperaturen unter 15 Grad sinken; vor allem wenn dazu auch noch eisiger Südwind bläst! Christoph erreichte trotzdem noch rechtzeitig vor dem Erfrieren das Büro (welches keine 300 Meter von unserem Apartment-Eingang entfernt ist). Währenddessen wurde ich fast an der Bank vorbei geweht, in welcher ich eine neue Konto-Karte beantragen musste.

Wir haben bereits mit der Wohnungssuche begonnen und sind erstaunt, wie viele Mietwohnungen zu vernünftigen Preisen – zumindest für zürichgeschädigte Mieter – zur Verfügung stehen. Allerdings sind diese offensichtlich so begehrt, dass die Besichtigungstermine immer nur eine Viertelstunde dauern. Anyway, wir bleiben dran! Und Ihr hoffentlich auch! Bald werden wir uns wieder melden, mit neuen News aus dem kopfüberstehenden down under! Gefrorene Grüsse C&C

* Balkon bedeutet in diesem Fall eine 6 x 0.5 m breite, eingeglaste Abstellfläche.

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