Living in Wellington

Eineinhalb Wochen nach unserer Ankunft lernen wir Wellington langsam aber sicher immer besser kennen. Vom berühmt-berüchtigten Wetter und dem stürmischen Wind wurden wir bis jetzt verschont. Stattdessen scheint meistens die Sonne. Die Temperatur bewegt sich zwischen angenehmen 20 und 25 Grad. Die Abende und Nächte sind erfrischend bis fröstelnd. Je nach Windrichtung und -stärke bildet sich im Schatten zarte Hühnerhaut, welche zurück in der Sonne rasch verschwindet.

Oriental Parade Wellington

Oriental Parade Wellington

Wir wollen es nicht anders. Mit Unglauben erinnern wir uns von Zeit zu Zeit an die schwüle Hitze in Singapur und erfreuen uns umso mehr an der klaren, frischen neuseeländischen Luft. Ich bin gespannt, ob sich diese Gefühle bald ändern und wir uns nach Wärme sehnen werden. Vorerst geniessen wir aber den Sommer und denken noch nicht an Herbst und Winter.

On the way to work

On the way to work

Wellington präsentiert sich als erfrischende, künstlerisch angehauchte Kleinstadt, welche über sämtliche Annehmlichkeiten einer grösseren Stadt verfügt, von deren Nachteilen aber „noch“ grösstenteils verschont bleibt. Die Distanzen sind kurz, der Verkehr überschaubar und der Lärm hält sich in Grenzen. Überall finden sich elegante, einladende Cafés und Restaurants; vom Riesenlokal mit dutzenden, weissgedeckten Tischen bis zur engen Nische mit der sauber polierten Kaffeemaschine, aber ohne Platz für Stühle. Die Bevölkerung ist von Studenten über Arbeiter, Künstler und Büroangestellte bis zu Politikern bunt gemischt. Designerläden wechseln sich mit internationalen, zumindest in Australien bekannten Shops ab und werden von alternativen, asiatischen oder secondhand Geschäften aufgelockert. Kleine Brauereien sind ebenso populär wie Galerien und Boutiquen.

Beer Tasting Notes

Beer Tasting Notes

Das kompakte Stadtzentrum wird von modernen Hochhäusern und einigen sorgfältig restaurierten, historischen Prunkbauten dominiert. Kaum verlässt man das Zentrum, befindet man sich entweder am Wasser oder erklimmt einen der mit Einfamilienhäusern überbauten Hügel, welche die Stadt umrahmen und deren Entwicklung eingrenzen. Je nach Tageszeit und Aufenthaltsort wähnt man sich auch mal in der Provinz. Es lässt sich aushalten an diesem Ort.

Enjoying the sun

Enjoying the sun

Die Jobsuche weckt keine Begeisterungsstürme, schreitet aber voran. Wir haben unsere CVs und Internet-Profile poliert, Bewerbungsschreiben verfasst und verschickt, Recruiter angeschrieben und getroffen, sowie Kontakte geknüpft. Auch wenn wir es nach dieser kurzen Zeit noch nicht wirklich erwarten, hoffen wir trotzdem, dass die Suche schon bald von Erfolg gekrönt wird.

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